Die Pandemie führt zu nachhaltigen Veränderungen der Lehrmethoden in Europa – laut einer Studie von Rackspace Technology

Eine neue Studie von Rackspace Technology ergab, dass die im Bildungsbereich während der Pandemie eingeführten Technologien – darunter Videos, KI, Datenanalysen und Chatbots – dort zukünftig weiterhin Verwendung finden werden, aber nur 13 % der Befragten sich sehr gut auf diesen Wandel vorbereitet fühlen

LONDON, Vereinigtes Königreich, 22. März 2022 – Eine Studie von Rackspace Technology® (NASDAQ: RXT), einem führenden Unternehmen für End-to-End-Multicloud-Lösungen, zeigt, dass in fast allen europäischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen seit Beginn der COVID-19-Pandemie die Lehrmethoden und -inhalte markanten Änderungen unterzogen wurden. Die Anzahl der im Unterricht verwendeten digitalen Anwendungen ist in den vergangenen zwei Jahren dramatisch gestiegen.

Die Studie Wie COVID-19 Campus-Technologie verändert hat ergeben, dass zwar ein beachtlich hoher Anteil der Befragten glaubt, dass diese Veränderungen von Dauer sein werden, sich jedoch nur 13 % aller Befragten „sehr gut“ in der Lage fühlen, persönlich mit diesen Veränderungen umzugehen. 42 % gaben an, dass sie mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hatten.

Einige der Maßnahmen, die zur Eindämmung von COVID-19 ergriffen wurden, haben den digitalen Wandel in Bildungseinrichtungen beschleunigt. So gaben zum Beispiel fast ein Drittel (31 %) der Befragten an, dass sie heute verstärkt Social Media im Rahmen von Lerngruppen verwenden. Laut 15 % der Umfrageteilnehmer werden während Vorlesungen häufiger Lösungen für die Online-Zusammenarbeit genutzt, und 12 % arbeiten jetzt öfter mit Lernmaterialien, die speziell für das Selbststudium voraufgezeichnet wurden.

Die dauerhaften Auswirkungen dieser Veränderungen

Alle befragten Lehrkräfte glauben, dass die durch die Pandemie bedingten Änderungen ihnen zukünftig erhalten bleiben werden. 45 % von ihnen gaben zudem an, dass der Fokus auf neue Unterrichtstools ihre Einstellung gegenüber der Technologie verändert hat. Über ein Drittel (34 %) stimmten zu, dass die neuen Technologien ihre Produktivität verbessert haben und dass sie neue technologiebasierte Fähigkeiten erlernt haben (44 %).

44 % der Befragten gehen nicht davon aus, dass die intensive Nutzung von Social Media in Lerngruppen langfristig zurückgehen wird. 19,5 % glauben darüber hinaus, dass die Nutzung von Technologien zur Zusammenarbeit im Unterricht langfristig zunehmen wird.

Interessanterweise denkt ein höherer Anteil der Lehrkräfte als der IT-Mitarbeitenden, dass die Nutzung von Social Media für Lerngruppen dauerhaft als Unterrichtsmethode angewendet wird (74 % vs. 33 %), wobei Komfort und der einfache Zugriff auf Ressourcen als Hauptgründe genannt wurden. Als weitere gute Gründe gelten unter den Befragten auch die Ausgereiftheit der Technologie sowie die Möglichkeit, diese mit anderen Zusammenarbeitsplattformen zu integrieren, ebenso wie die stark reduzierten Kosten für die Bereitstellung, der Mehrwert von Bring your own Device für die Studierenden und die Nutzung organisatorischer Lizenzvereinbarungen.

Technologie der Zukunft

In den nächsten fünf Jahren – davon sind fast alle Befragten (99,77 %) überzeugt – wird sich das Bildungswesen als Reaktion auf die Pandemie noch weiter verändern. Zum Beispiel erwarten 41 %, dass zukünftig KI und Datenanalysen verwendet werden, um Fortschritt und Leistung der Studierenden zu messen, und 38 % glauben, dass die Videocontent-Bereitstellung optimiert werden wird.

Verbesserungspotenzial

Die Befragten äußerten sich überwiegend positiv über die Änderungen, die aufgrund der Pandemie vorgenommen werden mussten. Allerdings gab es auch einige Herausforderungen: 31 % gaben an, dass sie Probleme dabei hatten, sich diesen Änderungen anzupassen. Es scheint also noch Luft nach oben zu geben, vor allem was eine angemessene Vorbereitung auf die digitale Transformation betrifft. Nur 13 % der Umfrageteilnehmer fühlen sich „sehr gut“ persönlich dazu in der Lage, mit den erlebten Veränderungen umzugehen.

„Alle Befragten erwarten, dass in den nächsten fünf Jahren neue Technologien eingeführt werden. Doch nicht alle fühlen sich gut gewappnet, um diesen Wandel zu bewältigen“, mahnt Donald Dunsmore, Director, Education & Research für EMEA bei Rackspace Technology.

Er fügt hinzu: „Die Daten zeigen, dass die Pandemie den digitalen Wandel im Unterricht beschleunigt hat. Gleichzeitig gaben mehr als ein Drittel der Befragten an, dass sie bei der Bewältigung des Wandels auf die Hilfe von Dritten angewiesen sind. Mit unserem fundierten Fachwissen, unserer umfassenden Erfahrung und unserem starken Engagement dafür, zukünftige Generationen auf die Wirtschaftswelt und das Gesellschaftsleben vorzubereiten, sind wir bereit dazu, Bildungs- und Forschungseinrichtungen bei ihrer digitalen Transformation zu begleiten.“

Rackspace Technology ist AWS-Vertragspartner für 39 Länder im OCRE-Framework – der Open Cloud for Research Environments, einem EU-konformen Beschaffungs-Framework, das von GEANT, einem paneuropäischen Kommunikationsnetzwerk für die Forschungs- und Bildungsgemeinschaft ins Leben gerufen wurde und vom jeweiligen National Regional Education Network (NREN) der einzelnen Länder unterstützt wird.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Bericht herunterzuladen.

Methodik der Umfrage

Diese weltweite Umfrage wurde von Censuswide im Dezember 2021 durchgeführt. Die Umfrageergebnisse beruhen auf Interviews mit 437 IT-Leitern, Führungskräften und Mitarbeitenden von Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Irland, den Niederlanden und Schweden.

Über Rackspace Technology

Rackspace Technology zählt zu den führenden Anbietern für lückenlose Multicloud-Technologiedienstleistungen. Unabhängig vom Technologie-Stack und dem Implementierungsmodell entwerfen, entwickeln und betreiben wir die Cloud-Umgebungen unserer Kunden auf sämtlichen bedeutenden Technologieplattformen. Während der gesamten Umstellung unserer Kunden auf die Cloud arbeiten wir eng mit ihnen zusammen und unterstützen sie bei der Modernisierung vorhandener Anwendungen, der Entwicklung neuer Produkte sowie der Implementierung innovativer Technologien.